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Overbergplatz:
Wenn Sie als Gast unsere Innenstadt besuchen, dann werden Sie wahrscheinlich hier auf dem Overbergplatz, unserem größten Parkplatz landen. Das Gebäude auf dem Bild im Hintergrund ist die Overbergpassage.

Overbergpassage:
Im Gebäude der Overbergpassage befindet sich nicht nur unsere Stadtbücherei, die landesweit als vorbildlich gilt, dort befinden sich auch Textilgeschäfte für Erwachsene und Kinder, Ärzte, Apotheke, Optik, Fotoartikel und Gastronomie. Auch hinter der Passage gibt es schöne Geschäfte, zum Beispiel für Zweiräder/Nähmaschinen, Elektro, Brautmoden und manches mehr. In der Passage steht Dülmens Kunstwerk, die Plastik "Modul Dülmen 1997", von der sehr bekannten Bildhauerin Barbara Szüts angefertigt.
Tibergasse:
Aber wir wollen einen Rundgang machen. Also zurück zum Parkplatz.Zwischen Sparkasse und Volksbank öffnet sich das Tor zur Einkaufsmeile, die Tibergasse. Neben Café und Gastronomie beherbergt sie auch schicke Fachgeschäfte verschiedener Branchen. Schon nach wenigen Schritten gelangen Sie in die Tiberstraße.
Tiberstraße:
In dieser Straße floss einmal überirdisch (jetzt unterirdisch verrohrt) der Tiber-Bach. Deswegen nennen wir Dülmener uns auch gelegentlich "Tiberstädter". Wieso der Bach so heißt, kann eigentlich niemand so genau sagen. Ob Varus oder sonst ein Römer sich hier einen Joke leistete?In der Tiberstraße hinauf und hinunter finden Sie kleine und größere Fachgeschäfte jeder Art.Gastronomie finden Sie hier natürlich auch. Wir folgen dann aber weiter der Tibergasse zur Marktstraße.
Marktstraße und Markt:
Wenn Sie aus der Tibergasse treten eröffnet sich vor Ihnen der Markt und nach links und rechts erstreckt sich die Marktstraße. Diese Straße ist wohl derzeit Dülmens Haupteinkaufsstraße, und Sie werden eine bunte Vielfalt an Fachgeschäften aller Art sowie gute Hotels und Gastronomie finden.Links stößt die Marktstraße auf die Coesfelder Straße, rechts kreuzt sie die Borkener Straße mit einer Vielzahl schöner Geschäfte, wie Sportartikel, Elektro, Schuhe usw.
Auf unserem Marktplatz, an dem sich auch das Dülmener Rathaus befindet, wird dienstags und freitags Wochenmarkt gehalten. Die Kirche, deren Turm hinter dem Rathaus aufragt, ist St. Viktor, die Hauptkirche. Es lohnt sich, hineinzuschauen!Der Kirche sieht man an, warum Sie bislang kein altes Haus gesehen haben und auch kaum eines sehen werden: es gibt nämlich keine! Dülmen wurde am 19./20. März 1945 durch Bombenangriffe völlig zerstört. Nach dem 2. Weltkrieg musste buchstäblich alles wieder neu aufgebaut werden. Im Eingang zum Rathaus finden Sie zwei Luftbildserien, eine am 18. März 1945, also vor der Zerstörung, die andere unmittelbar danach aufgenommen. Auch ein Relief an der Kirchhofsmauer gegenüber vom Modehaus Ahlert erinnert an jene Schreckenstage.Vom Markt zweigt eine ebenfalls sehr schöne, gemütliche Einkaufsgasse ab, die Viktorstraße.
Wir folgen jetzt der Markstraße nach rechts zur Borkener Straße. An der Ecke vom Modehaus Ahlert zweigt die Alte Borkener Straße ab, die in Wirklichkeit ein kleiner Platz ist, wo sich jetzt ein Eiscafé, sowie weitere Gastronomie, befindet.
Borkener Straße - Lüdinghauser Straße - Lüdinghauser Tor:
Blicken Sie die Borkener Straße hinauf, dann erkennen Sie hinter der Kreuzung unser Wahrzeichen, das Lüdinghauser Tor. Auch das Tor ist natürlich nicht neu; es wurde in den 20er Jahren wiedererrichtet und nach 1945 renoviert.In der Borkener Straße (Richtung Lüdinghauser Tor) finden wir ebenfalls sehr spezielle Fachgeschäfte, zum Beispiel für Musik und exquisiten Schmuck sowie eine Bank. Nach ein paar Metern ändert die Straße ihren Namen und nennt sich jetzt Lüdinghauser Straße. Diese heute ungewohnte Namensänderung findet ihren Grund in der bis zum 2. Weltkrieg existierenden Straßenführung, deren zentrale Verkehrsader über diese Kreuzung führte. Bis dahin existierte die Münsterstraße noch nicht in ihrem aktuellen Verlauf und Ausbau.Es lohnt sich auch, die Umgebung des Lüdinghauser Tores einmal näher zu erkunden. Briefmarken/Münzen, Mode, Computer, Tabakwaren, Antikes und, und, und... - und natürlich unsere Hauptpost.Der kleine Park neben dem Lüdinghauser Tor ist das Gelände eines ehemaligen jüdischen Friedhofes. Ein kleines Mahnmal darin erinnert an die Verfolgung und die entsetzlichen Leiden der jüdischen Mitbürger von 1933 - 1945 sowie im Holocaust.
Münsterstraße:
Die Münsterstraße ist ebenfalls eine Einkaufsstraße von hoher Qualität mit einem vielfältigen Branchen-Mix. Sie leidet etwas darunter, dass hier noch der Durchgangsverkehr nach Münster bzw. Haltern fließt, aber das soll sich in einiger Zeit ändern. Textil, Schmuck, Blumen, Dienstleistungen, Café, Sportartikel - es gibt nur wenig, was es hier nicht gibt.
Coesfelder Straße:
Bei uns ist es nirgendwohin sehr weit. Und schon bald stehen wir am Abzweig der Coesfelder Straße, die ebenfalls zum Ring unserer Einkaufsmeile gehört. Auch sie ist dicht besetzt mit vielen sehr guten Fachgeschäften von Mode über HiFi bis Schuhe. Folgen wir der Coesfelder Straße, so stoßen wir schon sehr bald wieder auf die Viktorstraße, die Markt- und dann die Tiberstraße und finden uns schnell auf der Rückseite der Overbergpassage wieder. Bis zum Parkplatz indem Sie einfach durch das Gebäude oder daran vorbei gehen - ist es nur noch ein Katzensprung.
Und noch drei besondere Punkte:
Etwas weiter auf der Lüdinghauser Straße erhebt sich der gedrungene Turm der Kreuzkirche. Hier befindet sich in der Krypta das Grab der stigmatisierten Anna Katharina Emmerick.
Ihre Gedenkstätte mit dem original Sterbezimmer findet man im Augustiner-Kloster Maria Königin in der Anna-Katharina-Emmerick-Straße. Dort werden auch Führungen angeboten.
Und Dülmen hat noch etwas Interessantes zu bieten:
Die Außenfassade der Tanzschule Herzog an der Ostlandwehr dürfte wohl mit einem der größten legalen Spray-Art-Bilder in Deutschland bedeckt sein.
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